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Zeitmanagement ist alles: Tipps für wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaftliche Arbeiten gehören zum täglichen Handwerk von Studierenden, die sich als angehende Akademiker durch selbst erbrachte Leistungen beweisen möchten. Wer sich bei der Anfertigung von Haus- oder Abschlussarbeiten nicht in unrealistischen Zeitplanungen und Zielvorgaben verlieren will, muss sich bereits vor Beginn der fachbezogenen Recherche mit der realistischen und erfüllbaren Planung seines Vorhabens beschäftigen.

Erster Schritt der Planung: Den Bearbeitungszeitraum festlegen

Mit der Anmeldung einer wissenschaftlichen Arbeit geht im Regelfall auch eine exakte Abgabefrist einher, die eingehalten werden muss. Während zu Zeiten von Diplomarbeiten der Freiraum von Studierenden zur Erbringung von Leistungen noch größer war, wurden diese Möglichkeiten im Zuge des Bologna-Prozesses eingeschränkt, sodass Regelstudienzeiten und das verschulte ECT-System (European-Credit-Transfer-System) zu eng gesteckten Vorgaben der Leistungserfüllung führten. Essentiell zur Erbringung dieser Leistungen, wie einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit, ist eine gute Planung. Denn: Wer bereits im Voraus ausgiebig plant, spart sich einen Großteil späterer Arbeit und minimiert das Risiko, die Abgabefrist nicht einhalten zu können. In Absprache mit dem Betreuer und angelehnt an die Vorgaben der Prüfungsordnung müssen dieser Zeitraum und die Abgabefrist der Arbeit geklärt werden.

Zweiter Schritt der Planung: Den Bearbeitungszeitraum strukturieren

Um den Überblick nicht zu verlieren, muss vor dem Einstieg in das eigentliche Thema der Bearbeitungszeitraum strukturiert werden. Hierzu wird ein Zeitplan angelegt, der die wöchentlichen Arbeitsschritte festhält. Dabei sollte mindestens ein Drittel der Bearbeitungszeit für Literaturrecherche eingeplant werden, die das Sichten von Literatur in Bibliotheken, das Überfliegen der ausgesuchten Texte und schließlich das Exzerpieren (stichwortartiges Zusammenfassen) der relevanten Literatur beinhaltet. Wer bereits in diesem Bearbeitungsschritt Engagement zeigt, hat nach seiner Recherche einen umfassenden Überblick über sein Thema und kann eine Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit erstellen. Der restliche Bearbeitungszeitraum wird mit den Schritten des Verfassens des Textes und der Überarbeitung dieser Rohfassung gefüllt. Idealerweise bleiben die letzten Wochen des Zeitplanes als „Pufferzone“ frei, da es durch unvorhergesehene Ereignisse immer zu einem Zeitverlust kommen kann. Ein wesentlicher Teil der Arbeit, wenn denn gefordert, stellt das Übersetzen ins englische dar. Sei es als Abstrakt oder als ganze Arbeit, die Übersetzung nimmt häufig nochmals viel Zeit in Anspruch. Sollten Sie allerdings keine Zeit haben, selber die Übersetzung durchzuführen oder sich zu unsicher in Ihrem Englisch fühlen, helfen Übersetzungsbüros. Hierzu finden Sie mehr Informationen auf der Internetseite tolingo.com/de.

Tipps zum Zeitmanagement:

Nach der Planung folgt die eingehende Beschäftigung mit der Thematik und das Verfassen des Textes. Hierbei ermöglichen einige Prinzipien, Zeit zu sparen und effektiv zu arbeiten:

  • Die Motivation beibehalten: Bei jeder wissenschaftlichen Arbeit kommt es zu Durststrecken oder schwierigen Phasen. Man sollte sich bewusst machen, warum man dieses Studienfach, das Arbeitsthema oder das Berufsziel gewählt hat. Ziele schaffen Motivation.
  • Fachterminologie frühzeitig aneignen: Fachbegriffe sind das Zentrum jeder Profession, da sie der linguistische Beweis für die eigenen Kenntnisse sind. Am besten legt man sich bereits während des Studiums ein Lexikon mit fachbezogenen Schlüsselbegriffen an, die in wissenschaftlichen Arbeiten angewendet werden. Gegebenenfalls muss man hierbei auch fremdsprachige Exemplare von Literatur einbeziehen, insbesondere in der Wissenschaftssprache Englisch.
  • Pausen: Niemand kann einen gesamten Tag konzentriert ein anspruchsvolles Thema bearbeiten. Deshalb ist es unerlässlich, Pausen einzulegen, um das Gelernte zu verinnerlichen und Energie für die nächsten Arbeitsschritte zu sammeln. Spätestens nach 2 Stunden intensiven Arbeitens steigert ein Spaziergang in der Natur die Leistungsfähigkeit.

Bei Einhaltung dieser Grundregeln und nach intensiver Planung der Arbeit steht dem erfolgreichen Schreiben einer wissenschaftlichen Abhandlung nichts mehr im Wege.
Mehr Informationen auf der Internetseite tolingo.com/de

Bilder: Rainer Sturm, Kurt Michel / pixelio.de