Duale Hochschule
Duales Studium

Duales Studium meets Videospiele: Wie du deine Leidenschaft zum Beruf machen kannst

Für viele stellt sich nach dem Abitur oder auch zu einem späteren Zeitpunkt die Frage, welchen Weg sie beruflich gehen wollen.

Die Entscheidung ist dabei nicht einfach. Ist die Ausbildung zu praktisch? Das Studium zu theoretisch? Würde ich nicht eigentlich gerne etwas machen, das mir Spaß macht und mich auch nach Jahren noch erfüllt? Und dann soll sich die Berufswahl nicht nur richtig anfühlen, sondern auch finanziell lohnen. An genau diesem Punkt kommt das duale Studium ins Spiel.

Bei dualen Studiengängen denken viele hauptsächlich und in erster Linie an klassische Berufe wie Bankangestellte/r, Maschinenbauer/in oder Sozialarbeiter/in – eben Jobs, die einen sicheren und nachgefragten Arbeitsplatz garantieren. Die wenigsten wissen allerdings, dass sie auch ihre Leidenschaft zum Beruf machen können und diese in „modernen“ Industrien immer mehr gefragt ist.

Menschen beim kollaborativen Arbeiten

Wenn du z. B. Gamer bist, deine Freizeit am liebsten in der Welt von Hearthstone & Co. verbringst und den vielversprechenden Neuerscheinungen deiner Lieblingsspiele entgegenfieberst, dann wird es dich bestimmt freuen zu wissen, dass du hinter den Kulissen Teil der Szene sein und damit tatsächlich Geld verdienen kannst.

Warum ist die Spielbranche ein lukrativer Arbeitgeber?

In den letzten zehn Jahren hat die eSports Branche dank Games wie StarCraft und League of Legends einen riesigen Boom erlebt und in kürzester Zeit Tausende von Fans hinzugewonnen. Auf der einen Seite stehen die Spieler, die sich durch die Levels und Partien kämpfen und für ihr Geschick – das teilweise Millionen wert ist – unter Beweis stellen. Auf der anderen Seite ist das Publikum, das beim bloßen Zuschauen und optischen Mitspielen mit dem Spieler einen Adrenalin-Kick erfährt. Auch das Interesse an eSports Wetten ist damit erheblich gestiegen. Mittlerweile können Fans verschiedene Wettangebote wie z. B. Turnierwetten wahrnehmen und sogar während der Wettkämpfe und Events bei Live-Wetten tippen. Die Industrie investiert immer stärker in eSports und zeigt somit, dass die relativ junge Szene auch in den nächsten Jahren stetig wachsen wird.

Junge mit Headset beim Computer-Spielen

Mit welchem dualen Studium machst du deine Leidenschaft zum Beruf?

Wenn du selbst gerne spielst und dich der komplette Spielaufbau fasziniert – von den verschiedenen Avataren und Levels, über optische und akustische Effekte, bis hin zum Endziel und der Kommunikation mit anderen Spielern – dann kannst du ein duales Studium zur/zum Spieleentwickler/in oder Game-Designer/in absolvieren. Eine Möglichkeit dafür ist die FH Wedel bei Hamburg. Nach sechs Semestern hast du dort einen Bachelor in Computer Games Technology, der dich bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.

In Fächern wie Mathematik, Medienwissenschaften und vor allem Programmieren lernst du nicht nur, die Games technisch reibungslos aufzubauen, sondern auch eine glaubhafte und authentische Geschichte zu kreieren. Schließlich sollen die Spieler in den Bann gezogen werden und komplett in die fiktive Welt abtauchen können.

Der Vorteil an einem dualen Studium: praxisorientierte Erfahrungen in Kombination mit fachlicher Expertise. Mit beidem kannst du bereits in der Ausbildung wichtiges Know-how gewinnen und eine gute Grundlage für spätere Projekte schaffen. Vor allem die Arbeit in einem Unternehmen kann nach Abschluss einen direkten Einstieg in die Szene bedeuten. Schließlich ist Game Designer auch ein praktischer und nachgefragter Beruf.

Da soll doch noch mal einer sagen, die Leidenschaft ließe sich nicht zum Berufen machen …