Duale Hochschule
Duales Studium

Duales Studium bei der Bank: Diese Möglichkeiten gibt es

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Themen Wirtschaft und Finanzen, um während und auch nach dem Studium im Bankenalltag problemlos bestehen zu können. Welche englischen Fachbegriffe werden benötigt? Wie funktioniert die sogenannte Kosten- und Leistungsrechnung? Welche Kommunikationsstrategien führen zum Erfolg? Mit derartigen Fragen beschäftigen sich die Banker der Zukunft, wenn sie sich für ein duales Studium bei der Bank entscheiden. Doch bevor man sich für ein duales Studium entscheidet, sollte man sich einerseits mit den Voraussetzungen und andererseits mit den dadurch erwachsenden Möglichkeiten auseinandersetzen.

Welche Voraussetzungen sollten erfüllt werden?

Student schreibtDer Name ist Programm – man arbeitet bei einer Bank, betreut Großkunden oder auch Privatkunden, nebenbei studiert man jedoch auch. Das bedeutet aber nicht, dass man nach dem Studium bei einer Bank bleiben muss: Man kann in einer Finanzabteilung eines Betriebes anfangen, ein Teil einer auf Consulting spezialisierten Firma werden oder auch bei Wirtschaftsprüfungsunternehmen oder Versicherungsgesellschaften anfangen. Des Weiteren kann das Studium vertieft werden, um danach eine Führungsposition übernehmen zu können; selbstverständlich kann man sich nach dem Studium auch selbständig machen. Am Ende erwirbt der Studierende den Bachelorabschluss; vereinzelt kann das Studium auch mit dem „Bachelor of Science“ abgeschlossen werden. Danach kann man aufbauend auch ein Masterstudium absolvieren. Für das duale Studium benötigt man eine Hochschulzugangsberechtigung – also etwa das Abitur. Hat man das Fachabi, so muss an verschiedenen Hochschulen eine Zusatzprüfung bestanden werden. Des Weiteren ist es wichtig, dass ein Partnerunternehmen gefunden wird – viele Berufsakademien und Hochschulen können nur besucht werden, wenn man sich über das Partnerunternehmen (also etwa über die Bank) bewirbt. Dabei setzen die Unternehmen voraus, dass man sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert, gute Mathematik-Kenntnisse hat und auch perfekt die deutsche und englische Sprache beherrscht.

Welche Themen werden behandelt?

Der Studiengang besteht in der Regel aus der Betriebswirtschaftslehre. Im weiteren Studienverlauf kommen jedoch auch spezielle Vorlesungen hinzu, die sich ausschließlich mit den Finanzen befassen. Im Verlaufsplan findet man daher etwa die Volkswirtschaftslehre (Entstehung der Inflation, Funktionsweise der globalen Wirtschaft, Zustandekommen der Preise), Informationen zu Kreditgeschäften (Sicherheiten, Kreditrisiken, Baufinanzierungen, was sind CFDs), Bankmanagement (Marketing, Controlling), Auslandsgeschäfte (länderübergreifende Transaktionen, Währungs- und Zins-Management) und auch Wirtschafts- und das Privatrecht (juristische Feinheiten).

Informationen einholen und Leistungsangebote vergleichen

Aber duales Studium ist nicht immer gleich ein duales Studium. Es gibt unterschiedliche Studien- und auch Zeitmodelle, die von den Unternehmen und auch von den Hochschulen angeboten werden. Wer sich noch unsicher ist, sollte im Vorfeld sehr wohl Informationen einholen, damit am Ende nicht die böse Überraschung kommt, wenn das duale Studium nicht die eigenen Vorstellungen erfüllen kann. Hat man das Studium absolviert, so stehen mehrere Türen offen. Die Aufgabengebiete sind extrem vielfältig. Nach dem Studium kann man etwa als Kundenberater, Investmentbanker oder auch als Experte für Immobilienfinanzierungen tätig werden. Am Ende kommt es immer auf die Spezialisierung an – es gibt verschiedene Schwerpunkte, die im Zuge der Ausbildung zur Verfügung stehen und auf die sich der Studierende schlussendlich spezialisieren kann.

Bilder:
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