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Die Stellensuche – Mit der richtigen Strategie schnell zum Ziel

Vor dem Hintergrund zahlreicher Online-Stellenportale, sozialen Netzwerken und Printmedien kann es dem einen oder anderen schwer fallen, den Einstieg zu finden. Während interessante Stellenangebote in der Informationsflut untergehen, kann sich aufgrund ausbleibender attraktiver Angebote schon sehr bald Frust breit machen. Eine klare Struktur und eine gut durchdachte Vorgehensweise sind deshalb für die Jobsuche unerlässlich.

Stellensuche gezielt durchführen

Unternehmen schreiben offene Stellen gerne in Printmedien, wie zum Beispiel Tageszeitungen oder Fachzeitschriften, aus. Ein regelmäßiger Blick in regionale oder überregionale operierende Zeitschriften lohnt sich in jedem Fall. Wesentlich komfortabler und schneller dürfte sich die Suche im Internet gestalten: Auf Jobbörsen von staatlichen Institutionen oder von privaten Anbietern kann jeder Interessent eine bundesweite Suche durchführen oder diese auf nahegelegenen Ortschaften rund um den persönlichen Wohnort begrenzen. Neben der hohen Transparenz kann es enorm hilfreich sein, branchen- oder stellenspezifische Schlagwörter für den Suchvorgang in Kombination mit ortsbezogenen Angaben zu verwenden. Mit solch einem Filter wird einerseits die Anzahl der Ergebnisse stark eingrenzt und andererseits auf die individuellen Wünsche der Suchenden spezifiziert. Informatiker würden sich zum Beispiel niemals mit den Begriffen „IT“ oder „Entwickler“ auf die Suche begeben. Sie würden vielmehr nach Programmiersprachen, die ihnen schwerpunktmäßig geläufig sind, recherchieren.

Effizienzsteigernde Maßnahmen

Um die Stellensuche mit zusätzlicher Effizienz auszustatten, können sogenannte „Digitale Suchagenten“ bei der Stellensuche helfen. Renommierte Plattform-Anbieter erlauben es, eine Art automatisierte Suchmaschine für neu eingetroffene Stellenausschreibungen einzurichten. Sobald der Arbeitssuchende einen kurzen Fragenkatalog für den Suchagenten beantwortet hat, sucht dieser mehrmals täglich nach neuen Angeboten und informiert seinen „Auftraggeber“ unverzüglich per E-Mail. Mit dieser nützlichen Funktion sparen sich Bewerber viel Zeit und Mühe. Wer trotz des reichhaltigen Angebots aus Print- und Onlinemedien nichts passendes für sich entdeckt, kann ein Gesuch aufgeben. Mit dieser Möglichkeit erregen Bewerber die Aufmerksamkeit zahlreicher Unternehmen und beweisen außerdem hohes Engagement bei der Stellensuche.

Der Trend geht zur Online-Bewerbung

Wenn ein passendes Stellenangebot gefunden wurde, müssen die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt werden. Neben einem ansprechenden Anschreiben und einem lückenlosen Lebenslauf dürfen Schul-/Arbeitszeugnisse sowie Zertifikate und andere relevante Unterlagen nicht fehlen. Zunehmend mehr Unternehmen verfügen über ein automatisiertes Bewerbermanagement, weshalb nur noch in den seltensten
Fällen eine postalische Bewerbung – außer es wird ausdrücklich vom potentiellen Arbeitgeber gewünscht – akzeptiert wird. Bei der Ausarbeitung der Bewerbung müssen Bewerbung große Sorgfalt an den Tag legen. Sowohl Rechtschreibfehler als auch unverschlüsselte, jederzeit veränderbare Word-Dokumente sind in den Augen der Personalverantwortlichen Ausschlusskriterien. Am besten ist es, wenn Anschreiben, Lebenslauf, Foto und Anänge in einem Word-Dokument zusammengefügt werden. Dieses sollte dann aber unbedingt in ein pdf umgewandelt werden! In Open Office kann über den entsprechenden Button schnell eine pdf-Datei hergestellt werden. In Word ruft man über den Menüpunkt „Datei“ den Punkt „Speichern und Senden“ aus und wählt die Funktion „PDF/XPS-Dokument erstellen“.
Anleitung Open Office

Anleitung Word
Darüber hinaus lassen sich viele Bewerber dazu verleiten, Massenmails an die jeweiligen Arbeitgeber zu versenden. Eine derartige Methode birgt die Gefahr, dass die Adressen der jeweiligen Firmen falsch geschrieben oder sogar vollständig vertauscht werden. Zudem verlangen Unternehmen eine korrekte Formatierung und erwarten leserliche E-Mail-Adressen. Absender mit dem E-Mail-Pseudonym Lasskrachen@provider.de sprechen gegenüber dem Leser eine deutliche Sprache und führen in der Regel zu einer Absage. Nicht vergessen: Die Jobsuche ist der erste Schritt zum Erfolg
Die Suche nach einer passenden Stelle wird oftmals zu einem echten Geduldspiel und kann mitunter von zahlreichen Enttäuschen geprägt sein. Wird eine passende Stelle gefunden, ist das noch längst kein Anlass dazu, sich seiner Sache absolut sicher zu sein oder von einem „vollen Erfolg“ zu sprechen – die Arbeit geht ab diesem Moment erst los. Entsprechender Literatur wie dem Buch Jobsuche und Bewerbung von Michael Lorenz und Uta Rohrschneider kann man auch entnehmen, wie man die Stellensuche gezielt anpackt. Es empfiehlt sich, das gefundene Stellenangebot mehrmals durchzulesen und auf kleine versteckte Nuancen in den Sätzen zu achten. Wer sich dennoch unsicher ist, kann Kontakt mit dem in der Anzeigen angegebenen Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail aufnehmen und sich dadurch einen ersten Eindruck vom Unternehmen machen. Spätestens ab diesem Moment sollte jeder Bewerber seine volle Aufmerksamkeit den Bewerbungsunterlagen widmen und Fehler tunlichst vermeiden. Vor dem Absenden der Bewerbung ist es ratsam, diese gegenlesen zu lassen und die Adresse des Empfängers sowie die Formatierung der beigefügten Dokumente zu überprüfen.