Duale Hochschule
Duales Studium

Vor Abschluss des Studiums – Was nun?

Marktforschungsinstitute (wie dto research) haben herausgefunden: Ein erfolgreich absolviertes Studium öffnet viele Türen auf dem Weg in den richtigen Beruf in unserem doch recht engen Arbeitsmarkt. Auch andere Experten sagen dies nicht erst seit gestern in unserer Bildungsgesellschaft. Du bist in der gleichen Situation? Hast Du – wie so oft jahrelang – studiert und suchst jetzt einen passenden Einstieg ins Erwerbsleben? Gar mit dem Ziel, eine Familie zu gründen und diese auch zu ernähren? Wer noch mit privaten Dingen hadert, etwa mit der Organisation des täglichen Lebens, der kann sich von einem Personal Coach (z.B. www.personalrevolution.de) in Sachen Lebensberatung helfen lassen. Erstgespräche kosten in der Regel nichts und sind meist in der Nähe der Universität verfügbar. Schau malal ans schwarze Brett oder lass Dich beim AStA oder im Sekretariat der Hochschule beraten.

Viele Universitätsabsolventen sind hochqualifiziert, diplomieren oder promovieren gar. Gerade um jene Graduierungen für Außenstehende, aber auch für Insider, greifbar zu machen, sollten Sie sich Ihre Diplomarbeit binden lassen. Auch die Promotion ist ein unmittelbarer Nachweis Ihrer Qualifikation für die Nachwelt. Dann kommt die große Frage: Wohin mit soviel gesammeltem Wissen. Um nicht als Taxifahrer oder drittklassiger Nachhilfelehrer in irgendeiner Studieninstitution zu enden, empfiehlt es sich, dass man sich schon frühzeitig mit seinen beruflichen Wünschen beschäftigt, diese geradlinig anzustreben sucht.

Ein Beispiel:
Du willst Journalist werden, zumindest im Medienbereich arbeiten. Nicht erst zum Ende des (Journalistik)Studiums – aber dann insbesondere – solltest Du darauf achten durch Praktika, freie Mitarbeit etc. möglichst viel mit dem geplanten Beruf in Berührung zu kommen. Denn: Buchwissen allein beeindruckt keinen Arbeitgeber, sei er auch noch so wohl gesonnen. Berufspraxis nachzuweisen, Kenntnis der alltäglichen Vorgänge im gewünschten Tätigkeitsfeld, das kann den Einstieg erleichtern. Du kannst zehn Jahre Medizin studiert haben, ohne weitreichende Erfahrung im Umgang mit Patienten, ja, Menschenkenntnis, wird sich kein Krankenhaus bereiterklären, Dich einzustellen. In den allermeisten, wenn nicht in allen Studiengängen sind solche direkten Kontakte mit der Arbeitswelt ohnehin unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung.

Letztlich ist die Jagd nach einem guten Job nach dem Studium ein Pokern um Details. Wohl dem, der während der Ausbildung seine volle Konzentration darauf verwenden konnte. Denn viele junge Menschen müssen während des Studiums arbeiten und sich selbst finanzieren. Viele wählen auch deshalb den oft steinigen Weg in die Selbstständigkeit, weil sie es ohnehin nicht anders gewohnt sind, als selbstbestimmt zu arbeiten. Auch das kann ein guter Versuch sein, um nach dem Studium Fuß zu fassen und erste echte Erfahrungen zu sammeln – auch wenn sie manchmal Mut erfordern.

Bild: Tony Hegewald / pixelio.de