Duale Hochschule
Duales Studium

5 Tipps fürs Korrekturlesen deiner Hausarbeit

Closeup von einem Stift und einer korrigierten ArbeitDie Hausarbeit ist geschrieben, doch ist eure Arbeit damit leider noch nicht beendet. Nun stehen Lektorat und Korrekturlesen auf dem Programm, um peinliche Tipp- und Rechtschreibfehler noch ausmerzen zu können. Egal wie gut der Inhalt ist – solche Patzer können leicht den ansonsten guten Gesamteindruck vermiesen, was sich letztendlich in der Benotung durch euren Professor niederschlagen wird. Damit das nicht geschieht, helfen wir euch mit fünf praktischen Tipps. So könnt ihr in Zukunft selbständig eure Fehler aufspüren und noch rechtzeitig korrigieren:

1) Drucke deinen Text aus

Es ist ein Unterschied, ob wir einen Text am Computer oder ausgedruckt auf Papier lesen. Am Computer neigen wir unbewusst dazu, Texte eher hektisch zu konsumieren. Fehler werden dadurch leicht übersehen. Daher unser Tipp: Drucke deine Arbeit zum Korrekturlesen aus. So lauert auch weniger Ablenkung durch Facebook & Co.

2) Lese deinen Text mehrmals

Wir wissen, dies ist kein sonderlich attraktiver Tipp. Aber er ist effektiv. Denn du wirst feststellen, dass dir mit jedem weiteren Durchgang nicht wenige weitere Fehler auffallen werden. Ein einfaches Beispiel zur Veranschaulichung: Dein 15-seitiger Text hat 60 Fehler. Beim ersten Lesen findest du 40, im zweiten Durchlauf findest du noch acht weitere Fehler, und beim dritten Mal sogar noch fünf weitere Fehler. Das bedeutet, dir wären ganze dreizehn Fehler durchs Netz gegangen, wenn du deine Arbeit nur einmal gegengelesen hättest.

3) Der Verfremdungseffekt

Der sogenannte V-Effekt ist eigentlich eine Methode aus dem Epischen Theater, die du dir auch für das Lektorat deiner Hausarbeit zunutze machen kannst. Das Problem: Du hast dich in der Regel bereits solange mit deiner eigenen Arbeit beschäftigt, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst. Fehler, Unstimmigkeiten oder holprige Formulierungen fallen dir nicht mehr auf. Löse dich von dieser Blindheit und schaffe Distanz zu deinem Text. Das gelingt dir etwa durch Veränderung des Schrifttyps. Auf diese Weise wird dir der Text nun etwas fremd erscheinen, und du hast eine kritische Distanz hergestellt.

4) Lasse deine Arbeit korrigieren

Vier Augen sehen mehr als zwei, und besonders, wenn es um die eigene Arbeit geht, hilft ein fremder Lektor ungemein. Bitte am besten einen Kommilitonen deines Vertrauens um eine Lektorats-Partnerschaft. So könnt ihr eure Hausarbeiten gegenseitig korrigieren und euch unterstützen. Auch ein professioneller Lektor kann eine sinnvolle Alternative sein – dann bist du beim Lektorat und Korrekturlesen auf der sicheren Seite.

5) Mache Pausen

Kein Mensch kann stundenlang ununterbrochen arbeiten, weder körperlich noch geistig. Schuftest du zu lange am Stück, wirst du unkonzentrierter und es schleichen sich mehr und mehr Fehler ein. Die Hirnforschung hat durch Messung der Gehirnwellen bereits bewiesen, dass selbst ein ausgeschlafener Mensch nach 90 bis 100 Minuten ausdauernder Arbeit ermüdet. Deswegen nutze Pausen, um zu regenerieren und versuche, in dieser Zeit nicht an die Hausarbeit zu denken. Alternativ kannst du dich auch eine Zeitlang mit etwas anderem beschäftigen.